👴 Für Senioren
14 Min. Lesezeit Aktualisiert: Januar 2026

Seniorenfreundliche Banken 2026: Welche Bank ist die richtige für Rentner?

Persönliche Beratung, einfache Bedienung und fairer Service – die besten Banken für Senioren im Vergleich

Im Alter ändern sich die Ansprüche an eine Bank: Viele Senioren wünschen sich persönlichen Kontakt statt reinem Online-Banking, verständliche Erklärungen statt Fachchinesisch und zuverlässigen Service. Doch welche Bank ist wirklich seniorenfreundlich? In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen die 3 wichtigsten Kriterien für die Bankwahl und stellen die besten Banken für Rentner vor.

Ringo Dühmke
Beitrag von:
Ringo Dühmke
Finanzredakteur & zertifizierter Finanzberater (§ 34f GewO)

Das Wichtigste auf einen Blick

Filialen & Beratung

Persönlicher Ansprechpartner vor Ort und telefonischer Support ohne Wartezeiten

Einfache Bedienung

Verständliches Online-Banking mit großer Schrift und übersichtlicher Menüführung

Faire Konditionen

Kostenlose Kontoführung und keine versteckten Gebühren für Standardleistungen

Was bedeutet "seniorenfreundlich" bei Banken?

Verstehen Sie die wichtigsten Unterschiede zwischen klassischen und seniorenfreundlichen Banken

Die Bankenwelt hat sich verändert

In den letzten Jahren haben viele Banken ihr Geschäftsmodell radikal verändert: Filialen wurden geschlossen, persönliche Beratung reduziert und das Banking immer mehr ins Internet verlagert. Was für junge, technikaffine Kunden praktisch ist, stellt viele Senioren vor große Herausforderungen.

Probleme bei vielen modernen Banken

  • Filialsterben: Seit 2015 wurden über 40% aller Bankfilialen geschlossen
  • Keine persönliche Beratung: Nur noch Automaten und Telefon-Hotlines mit langen Wartezeiten
  • Komplizierte Apps: Kleine Schrift, unübersichtliche Menüs, schwierige Bedienung
  • Technik-Zwang: Viele Funktionen nur noch online verfügbar (TAN-App, Video-Ident)
  • Versteckte Gebühren: Kosten für Überweisungen, Kontoauszüge, Beratung

Das bieten seniorenfreundliche Banken

  • Filialen vor Ort: Persönlicher Ansprechpartner in Ihrer Nähe
  • Kompetente Beratung: Verständliche Erklärungen ohne Fachchinesisch
  • Einfache Bedienung: Große Schrift, klare Menüs, intuitive Apps
  • Wahlfreiheit: Online-Banking UND klassische Bankgeschäfte möglich
  • Faire Preise: Transparente Gebühren, oft kostenlose Kontoführung

Statistik: Was Senioren von ihrer Bank erwarten

Umfrage unter 1.500 Bankkunden 65+ (Quelle: Bundesverband deutscher Banken, 2025):

Filiale in der Nähe 82%
Persönlicher Ansprechpartner 76%
Einfaches Online-Banking 68%
Kostenlose Kontoführung 64%
Schneller Telefon-Support 59%

💡 Wichtige Erkenntnis:

Über 80% der Senioren legen Wert auf eine Filiale in der Nähe – doch nur noch 35% aller Banken bieten ein flächendeckendes Filialnetz. Die Wahl der richtigen Bank wird damit zur entscheidenden Weichenstellung für komfortables Banking im Alter.

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Kriterium 1: Filialnetz und persönliche Beratung

Warum eine Filiale in Ihrer Nähe Gold wert ist – und welche Banken noch ein dichtes Netz haben

Warum ist eine Filiale so wichtig?

Viele junge Menschen erledigen ihre Bankgeschäfte ausschließlich per App – für Senioren ist das oft anders. Eine Filiale vor Ort bietet entscheidende Vorteile, die kein Online-Banking ersetzen kann:

Persönlicher Ansprechpartner bei Problemen

Wenn die EC-Karte gesperrt ist, eine verdächtige Abbuchung auftaucht oder Sie Hilfe bei komplexen Vorgängen brauchen, können Sie direkt zur Bank gehen. Kein nerviges Warten in Telefon-Warteschleifen, keine komplizierten Online-Formulare – sondern ein echter Mensch, der sich Zeit für Sie nimmt.

Sicherheit durch persönlichen Kontakt

Betrüger nutzen immer raffiniertere Methoden (Phishing-Mails, Fake-Anrufe). In der Filiale können Sie zweifelhaft aussehende Anfragen persönlich klären und sich sicher sein, dass Sie mit echten Bankmitarbeitern sprechen. Das schützt vor Betrug und gibt Ihnen ein gutes Gefühl.

Verständliche Beratung ohne Fachchinesisch

Komplizierte Finanzprodukte, unverständliche Briefe, neue Gebührenmodelle – in der Filiale können Sie Fragen stellen und sich alles in Ruhe erklären lassen. Ein guter Berater nimmt sich Zeit und erklärt so lange, bis Sie alles verstanden haben.

Bargeld einzahlen und abheben

Viele Senioren bevorzugen Bargeld. In der Filiale können Sie jederzeit größere Beträge ein- und auszahlen – ohne Automaten-Limits und ohne Stress. Besonders wichtig für Geburtstags-Geldgeschenke, Weihnachtsgeld oder wenn Sie Bar-Rücklagen zu Hause haben.

Hilfe bei Papierkram und Formularen

Vollmachten einrichten, Freistellungsaufträge anpassen, Testament-Regelungen – solche wichtigen Dokumente können Sie in der Filiale gemeinsam durchgehen. Der Bankberater kennt die rechtlichen Anforderungen und hilft Ihnen, Fehler zu vermeiden.

Banken mit dem besten Filialnetz für Senioren

Bank Filialen in DE Flächendeckung Beratungsqualität
Sparkassen 8.500+ Filialen Hervorragend
⭐⭐⭐⭐⭐
Volksbanken Raiffeisenbanken 7.200+ Filialen Hervorragend
⭐⭐⭐⭐⭐
Postbank 800 Filialen + 4.500 Postbank-Partner Sehr gut
⭐⭐⭐⭐
Deutsche Bank 450 Filialen Mittel
⭐⭐⭐⭐
Commerzbank 400 Filialen Mittel
⭐⭐⭐
Online-Banken (DKB, ING, C24) 0 Filialen Keine
⭐⭐ (nur Telefon)

✅ Unser Tipp:

Sparkassen und Volksbanken sind die klaren Sieger beim Filialnetz. Mit über 15.000 Filialen deutschlandweit finden Sie fast überall eine Anlaufstelle. Zudem sind diese Banken regional verwurzelt – Ihr Berater kennt die örtlichen Gegebenheiten und ist langfristig für Sie da.

⚠️ Vorsicht bei diesen Banken:

Online-Banken wie DKB, ING, N26 oder C24 haben keine einzige Filiale. Alle Anliegen müssen per Telefon, E-Mail oder App geklärt werden. Für technikaffine Senioren kein Problem – aber wenn Sie persönlichen Kontakt schätzen, sind diese Banken nicht die richtige Wahl.

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Kriterium 2: Bedienfreundlichkeit und Technik

Einfaches Online-Banking ohne Technik-Stress – darauf sollten Sie achten

Warum ist Bedienfreundlichkeit so wichtig?

Immer mehr Bankgeschäfte laufen digital ab – selbst bei Filialbanken. Doch viele Banking-Apps sind für junge Digital Natives entwickelt und überfordern Senioren mit komplexen Menüs, kleiner Schrift und undurchsichtigen Funktionen. Eine seniorenfreundliche Bank bietet einfache, verständliche Lösungen.

Typische Probleme bei schlechten Banking-Apps

  • Zu kleine Schrift: Ohne Lupe kaum lesbar
  • Versteckte Funktionen: "Wo war nochmal die Überweisung?"
  • Komplizierte TAN-Verfahren: Push-TAN, QR-Codes, SMS – was denn nun?
  • Ständige Updates: Nach jedem Update ist alles anders
  • Fachchinesisch: "SEPA-Echtzeitüberweisung", "Instant Payment" – was bedeutet das?

Das bieten seniorenfreundliche Apps

  • Große, gut lesbare Schrift: Auch ohne Brille lesbar
  • Übersichtliche Menüs: Nur 3-5 Hauptfunktionen auf der Startseite
  • Einfaches TAN-Verfahren: Z.B. SMS-TAN (alte Methode, aber verlässlich)
  • Stabile Bedienung: Keine ständigen Layout-Änderungen
  • Verständliche Sprache: Keine Anglizismen, klare Begriffe

Die wichtigsten Funktionen für Senioren

1. Vergrößerbare Schrift und Kontrast

Warum wichtig: Mit zunehmendem Alter lässt die Sehkraft nach. Kleine Schrift auf dem Smartphone-Display ist kaum lesbar.

✅ Gute Banken bieten:

  • • Einstellung der Schriftgröße (Klein / Mittel / Groß / Sehr Groß)
  • • Hoher Kontrast (dunkle Schrift auf hellem Hintergrund)
  • • Große Buttons und Eingabefelder (leicht treffbar)

2. Übersichtliche Startseite mit wenigen Hauptfunktionen

Warum wichtig: Zu viele Funktionen verwirren. Senioren nutzen meist nur 3-5 Kernfunktionen.

✅ Ideale Startseite zeigt nur:

  • 1. Kontostand (groß und prominent)
  • 2. Letzte Umsätze (die 5 neuesten Buchungen)
  • 3. Überweisung tätigen (ein großer Button)
  • 4. Geldautomaten finden (in der Nähe)
  • 5. Kontakt zur Bank (Telefonnummer & Filialsuche)

3. Einfaches TAN-Verfahren (SMS oder TAN-Generator)

Warum wichtig: Moderne Push-TAN oder PhotoTAN überfordern viele Senioren.

TAN-Verfahren im Vergleich:

SMS-TAN (am einfachsten)

Sie bekommen die TAN per SMS aufs Handy – einfach abtippen, fertig.

TAN-Generator (sicher und offline)

Kleines Gerät erzeugt TANs – funktioniert ohne Internet, sehr sicher.

Push-TAN (für Technikaffine)

TAN erscheint in der Banking-App – praktisch, aber erfordert zwei Geräte.

PhotoTAN (kompliziert)

QR-Code mit App scannen – für viele Senioren zu kompliziert.

4. Schneller Telefon-Support (keine Warteschleifen)

Warum wichtig: Wenn die App nicht funktioniert oder Fragen auftauchen, brauchen Senioren schnelle Hilfe.

✅ Gute Banken bieten:

  • • Kostenfreie Hotline (0800-Nummer)
  • • Kurze Wartezeiten (max. 2-3 Minuten)
  • • Deutschsprachige Mitarbeiter (keine Callcenter im Ausland)
  • • Erreichbarkeit 7 Tage/Woche (auch am Wochenende)
  • • Direkte Durchstellung zur Filiale (bei Bedarf)

Banking-App Ranking: Die beste Bedienfreundlichkeit

🥇

Platz 1: Sparkassen-App

Note: 1,8 (Stiftung Warentest Senioren-Banking 2025)

✅ Sehr übersichtlich, große Buttons, vergrößerbare Schrift
✅ SMS-TAN und TAN-Generator verfügbar
✅ Direktkontakt zur eigenen Sparkasse möglich

⭐⭐⭐⭐⭐
🥈

Platz 2: VR-Banking (Volksbanken)

Note: 2,0

✅ Klare Menüführung, gut strukturiert
✅ Mehrere TAN-Verfahren zur Auswahl
✅ Persönlicher Berater in App integriert

⭐⭐⭐⭐⭐
🥉

Platz 3: Postbank BestSign

Note: 2,3

✅ Einfache Bedienung, gute Lesbarkeit
⚠️ Push-TAN etwas kompliziert
✅ Gute Hilfe-Funktion mit Erklärvideos

⭐⭐⭐⭐

⚠️ Weniger geeignet für Senioren:

N26 und Revolut: Diese modernen Smartphone-Banken setzen zu 100% auf App-Bedienung. Die Oberflächen sind für Digital Natives optimiert – viele Senioren empfinden sie als zu komplex und unübersichtlich. Zudem gibt es keinen persönlichen Support, nur Chat-Bots und E-Mail-Kontakt.

Als lobenswerte Ausnahme würde ich unseren Banking-Testsieger C24 bezeichnen. Die C24-App ist intuitiv sehr gut zu bedienen, logisch und aufgeräumt.

3

Kriterium 3: Gebühren und Leistungen

Faire Preise ohne versteckte Kosten – diese Banken bieten das beste Preis-Leistungs-Verhältnis

Was kostet ein Girokonto für Senioren?

Die Gebühren für Girokonten sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Was früher selbstverständlich kostenlos war, kostet heute oft 5-15€ pro Monat. Doch es gibt große Unterschiede zwischen den Banken – und viele Senioren-Rabatte, die Sie kennen sollten!

📊 Durchschnittliche Kontokosten 2026 (Stiftung Warentest)

Filialbanken

8,50€

pro Monat (Durchschnitt)

Direktbanken

3,20€

pro Monat (Durchschnitt)

Kostenlose Konten

0€

bei einigen Banken möglich

Die wichtigsten Kostenpunkte im Überblick

1. Kontoführungsgebühr

Teuer

10-15€/Monat

Deutsche Bank, Commerzbank

Mittel

4-8€/Monat

Sparkassen, Volksbanken

Kostenlos

0€/Monat

DKB, ING, C24, Postbank (ab Renteneinkommen)

2. EC-Karte (Girocard)

Die klassische EC-Karte zum Geldabheben und Bezahlen im Geschäft.

✅ Kostenlos bei: Sparkassen, Volksbanken, Postbank
💰 Kostenpflichtig bei: ING (1€/Monat), DKB (0,99€/Monat)

3. Bargeld abheben

Wie oft können Sie kostenlos Geld abheben?

Sparkassen: Unbegrenzt kostenlos an 23.000 eigenen Automaten
Volksbanken: Unbegrenzt kostenlos an 17.000 eigenen Automaten
Postbank: Kostenlos an 9.000 eigenen Automaten + Shell-Tankstellen
Online-Banken: 3-5x pro Monat kostenlos, danach 2-5€ Gebühr

4. Überweisungen und Daueraufträge

Kosten pro Überweisung:

  • Online-Überweisung: Meist kostenlos
  • Papier-Überweisung: 0,50€ - 2€ (in der Filiale)
  • Daueraufträge: Meist kostenlos (max. 0,50€/Monat)

⚠️ Achtung: Manche Banken verlangen 1-2€ für jede Papier-Überweisung in der Filiale – das summiert sich! Vergleichen Sie vorher die Preislisten.

5. Kontoauszüge

✅ Digital (kostenlos)

PDF-Download im Online-Banking

💰 Papier (0,50€ - 2€)

Ausdruck am Automaten oder per Post

💰 Senioren-Rabatte und kostenlose Konten ab 60+

Viele Banken bieten spezielle Konditionen für Rentner – oft wird das nicht aktiv beworben. Fragen Sie gezielt nach!

Sparkassen: Häufig reduzierte Kontogebühren ab 60

Viele Sparkassen bieten ein "Seniorenkonto" oder "60plus-Konto" mit reduzierten Gebühren:

  • Beispiel Berliner Sparkasse: 6,90€ statt 9,90€ (ab 60 Jahre)
  • Beispiel Stadtsparkasse München: 5€ statt 8,90€ (ab Renteneintritt)
  • Regional unterschiedlich – fragen Sie bei Ihrer Sparkasse nach!

Volksbanken: "VR-MeinKonto" oft günstiger für Senioren

Ähnlich wie Sparkassen bieten auch Volksbanken Senioren-Tarife:

  • Beispiel VR Bank Würzburg: 4,90€ statt 7,90€ (ab 65)
  • Beispiel Volksbank Köln Bonn: Kostenlos bei Renteneinkommen über 700€
  • Individuelle Regelungen – Termin vereinbaren und nachfragen!

Postbank: Kostenlos bei Renteneinkommen

Das Postbank Giro extra plus ist komplett kostenlos, wenn:

  • ✅ Monatlicher Geldeingang von mindestens 3.000€ (Rente + Zusatzrente)
  • ODER: Sie sind unter 22 Jahre (für Enkel-Konten)
  • ✅ Inklusive kostenloser Girocard
  • ✅ Bargeld abheben an 9.000 Automaten kostenlos

✅ Unser Tipp:

Vereinbaren Sie einen Beratungstermin bei Ihrer Bank und fragen Sie explizit nach Senioren-Rabatten. Viele Banken bieten diese an, bewerben sie aber nicht aktiv. Ein freundliches Gespräch kann Ihnen 50-100€ pro Jahr sparen!

Die besten seniorenfreundlichen Banken 2026

Unsere Top-Empfehlungen basierend auf Filialnetz, Bedienfreundlichkeit und Preis-Leistung

🥇 Platz 1

Sparkassen

Die beste Wahl für Senioren mit Beratungsbedarf

⭐⭐⭐⭐⭐

Filialnetz

⭐⭐⭐⭐⭐

Beratung

⭐⭐⭐⭐⭐

Bedienung

⭐⭐⭐⭐

Preis

Vorteile

  • • 8.500+ Filialen deutschlandweit
  • • 23.000 Geldautomaten
  • • Persönlicher Berater vor Ort
  • • Einfache, übersichtliche App
  • • Senioren-Rabatte verfügbar

Nachteile

  • • Kontogebühren 4-9€/Monat
  • • Regional unterschiedlich
  • • Papier-Überweisungen kostenpflichtig

💡 Für wen ideal?

Perfekt für Senioren, die persönliche Beratung schätzen, regelmäßig zur Bank gehen und eine vertrauenswürdige, regional verwurzelte Institution suchen. Trotz Kontogebühren das beste Gesamtpaket!

🥈 Platz 2

Volksbanken Raiffeisenbanken

Starke regionale Präsenz mit genossenschaftlichem Hintergrund

⭐⭐⭐⭐⭐

Filialnetz

⭐⭐⭐⭐⭐

Beratung

⭐⭐⭐⭐⭐

Bedienung

⭐⭐⭐⭐

Preis

Vorteile

  • • 7.200+ Filialen deutschlandweit
  • • 17.000 Geldautomaten
  • • Genossenschaftsmodell (Kundennähe)
  • • Sehr gute App
  • • Individuelle Beratung

Nachteile

  • • Kontogebühren 4-8€/Monat
  • • Regional unterschiedlich
  • • Mitgliedschaft erforderlich (15€ einmalig)

💡 Für wen ideal?

Ideal für Senioren, die regionale Verwurzelung schätzen und Teil einer Genossenschaft werden möchten. Sehr ähnlich zu Sparkassen, oft etwas persönlicher und familiärer.

🥉 Platz 3

Postbank

Guter Kompromiss zwischen Filialbank und Direktbank

⭐⭐⭐⭐

Filialnetz

⭐⭐⭐⭐

Beratung

⭐⭐⭐⭐

Bedienung

⭐⭐⭐⭐⭐

Preis

Vorteile

  • • 800 Filialen + 4.500 Postbank-Partner
  • • 9.000 Geldautomaten
  • • Kostenlos bei Renteneinkommen 3.000€+
  • • Gute App mit einfacher Bedienung
  • • Lange Öffnungszeiten

Nachteile

  • • Weniger Filialen als Sparkassen/VR
  • • Beratung oft nicht so persönlich
  • • Push-TAN etwas kompliziert

💡 Für wen ideal?

Perfekt für Senioren mit hohem Renteneinkommen (3.000€+), die ein kostenloses Konto wollen, aber nicht auf Filialen verzichten möchten. Guter Mittelweg zwischen Service und Preis!

💡 Weitere empfehlenswerte Banken:

  • PSD Banken: Regional, günstige Kontoführung, gute Beratung (aber nur in bestimmten Regionen)
  • Sparda-Banken: Genossenschaftsbanken mit fairen Preisen und gutem Service
  • Deutsche Bank: Sehr gute Beratung, aber teuer (nur für vermögende Senioren)

Checkliste: So finden Sie Ihre ideale Bank

Mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung zur perfekten Seniorenbank

In 5 Schritten zur richtigen Bank

1

Fragen Sie sich: Wie wichtig ist mir eine Filiale?

Machen Sie den Test:

✅ 2+ Ankreuzungen? → Filialbank (Sparkasse, Volksbank, Postbank)
❌ 0-1 Ankreuzungen? → Online-Bank möglich

2

Prüfen Sie: Gibt es Senioren-Rabatte?

So gehen Sie vor:

  1. Rufen Sie bei Ihrer lokalen Sparkasse/Volksbank an
  2. Fragen Sie: "Gibt es Senioren-Konten oder Rabatte ab 60/65?"
  3. Lassen Sie sich die Preisliste zuschicken
  4. Vergleichen Sie mit anderen Banken in Ihrer Nähe
3

Testen Sie die App (falls Online-Banking gewünscht)

Kostenlos ausprobieren:

  • Sparkassen-App: Demo-Version im App Store verfügbar
  • VR-Banking: Testmodus ohne echtes Konto nutzbar
  • Postbank: App installieren und Oberfläche ansehen (ohne Login)

→ Achten Sie auf: Schriftgröße, Übersichtlichkeit, Verständlichkeit

4

Vereinbaren Sie ein Beratungsgespräch

Diese Fragen sollten Sie stellen:

  • 1. Wie hoch sind die monatlichen Kontoführungsgebühren?
  • 2. Gibt es Senioren-Rabatte oder kostenlose Konten für Rentner?
  • 3. Welche TAN-Verfahren bieten Sie an? (SMS-TAN verfügbar?)
  • 4. Wie viele Filialen und Geldautomaten gibt es in meiner Nähe?
  • 5. Ist die Banking-App einfach bedienbar für Senioren?
  • 6. Gibt es einen festen Ansprechpartner für mich?
  • 7. Was kostet eine Überweisung in der Filiale?
5

Entscheiden Sie sich und eröffnen Sie ein Konto

Das brauchen Sie zur Kontoeröffnung:

  • ✅ Personalausweis oder Reisepass
  • ✅ Meldebescheinigung (bei manchen Banken)
  • ✅ Rentenbescheid (für Senioren-Konten)

💡 Tipp: Nutzen Sie das Kontowechsel-Service! Die neue Bank übernimmt automatisch alle Daueraufträge und informiert Zahlungspartner. Das dauert nur 2-3 Wochen und ist gesetzlich vorgeschrieben.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich als Senior auch bei einer Online-Bank Kunde werden?

Ja, grundsätzlich schon – wenn Sie technikaffin sind und keine persönliche Beratung brauchen. Online-Banken wie DKB, ING oder Comdirect bieten oft kostenlose Konten und guten Telefon-Support. Aber: Sie müssen sich mit Apps und Online-Banking auskennen. Es gibt keine Filialen, keine persönlichen Ansprechpartner vor Ort und alle Vorgänge laufen digital ab. Für Senioren mit Beratungsbedarf sind Filialbanken die bessere Wahl.

Muss ich als Rentner Online-Banking nutzen?

Nein, auf keinen Fall! Bei Filialbanken (Sparkassen, Volksbanken, Postbank) können Sie alle Bankgeschäfte auch klassisch per Papier erledigen: Überweisungen in der Filiale abgeben, Kontoauszüge am Automaten ausdrucken, persönlich Geld ein- und auszahlen. Einige Banken verlangen für Papier-Überweisungen eine kleine Gebühr (0,50€ - 2€), aber das ist vollkommen legal. Sie haben die freie Wahl, wie Sie Ihre Bankgeschäfte erledigen möchten.

Was ist besser: Sparkasse oder Volksbank?

Beide sind hervorragende Wahl für Senioren und sehr ähnlich. Die Unterschiede sind minimal:

  • Sparkassen: Öffentlich-rechtlich, etwas mehr Filialen (8.500 vs. 7.200), regional sehr unterschiedlich
  • Volksbanken: Genossenschaftsbanken, Mitgliedschaft erforderlich (15€ einmalig), oft etwas persönlicher

Unser Tipp: Schauen Sie, welche Bank in Ihrer Nähe die besseren Konditionen und den freundlicheren Service bietet. Oft ist das regional sehr unterschiedlich. Ein persönliches Gespräch hilft bei der Entscheidung!

Kann ich mit 70 oder 80 noch die Bank wechseln?

Ja, problemlos! Es gibt kein Höchstalter für einen Bankwechsel. Auch mit 70, 80 oder 90 Jahren können Sie ein neues Konto eröffnen. Die neue Bank bietet Ihnen sogar einen kostenlosen Kontowechsel-Service an: Alle Daueraufträge werden übernommen, Zahlungspartner informiert – Sie müssen sich um nichts kümmern. Der gesamte Prozess dauert nur 2-3 Wochen und ist gesetzlich geregelt (§ 20 Zahlungskontengesetz).

Was passiert mit meinem Konto, wenn ich pflegebedürftig werde?

Das ist eine wichtige Frage, die Sie frühzeitig klären sollten:

  • 1. Kontovollmacht einrichten: Geben Sie einer Vertrauensperson (Kind, Partner) eine Vollmacht über Ihr Konto. Diese Person kann dann in Ihrem Namen Bankgeschäfte erledigen.
  • 2. Online-Banking mit Hilfe: Ihr Bevollmächtigter kann Überweisungen für Sie tätigen und Kontostand prüfen.
  • 3. Betreuungsverfügung: Regeln Sie schriftlich, wer im Ernstfall Ihre finanziellen Angelegenheiten übernehmen soll.

Tipp: Besprechen Sie das Thema Vollmacht frühzeitig mit Ihrer Bank. Die Mitarbeiter helfen Ihnen bei den Formalitäten und erklären alle rechtlichen Aspekte.

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