Kreditkarten-Gebühren 2026: Der komplette Überblick 💳
Von Jahresgebühren über Fremdwährungskosten bis zu versteckten Gebühren – wir zeigen Ihnen alle Kosten, die bei Kreditkarten anfallen können und wie Sie sie vermeiden!
Ringo Dühmke
Gründer von Bankdaten.de & Banking-Experte
Seit über 10 Jahren teste ich Kreditkarten und analysiere ihre Gebührenstrukturen. In diesem Ratgeber teile ich mein Wissen über alle Gebührenarten und zeige Ihnen, wie Sie teure Fallen vermeiden und die richtige Karte für Ihre Bedürfnisse finden.
Für Schnell-Leser
Die 6 wichtigsten Gebührenarten
- • Jahresgebühr (0-720€)
- • Fremdwährungsgebühr (0-2%)
- • Bargeldgebühr (0-4%)
- • Sollzinsen (15-20% p.a.)
- • Ersatzkarten (0-50€)
- • Mahngebühren (5-40€)
Die wichtigsten Spar-Tipps
- ✓ Kostenlose Karten nutzen (z.B. Hanseatic)
- ✓ Fremdwährung in lokaler Währung bezahlen
- ✓ Bargeld nur bei kostenlosen Karten
- ✓ Sollzinsen durch pünktliche Zahlung vermeiden
- ✓ Karten mit Guthaben nutzen (z.B. Amex)
Fazit in einem Satz:
Die Wahl der richtigen Kreditkarte kann Ihnen jährlich 100-500€ an Gebühren sparen – achten Sie besonders auf Jahresgebühr, Fremdwährungskosten und Bargeldgebühren!
Inhaltsverzeichnis
Kreditkarten sind praktische Zahlungsmittel – doch die Gebührenstrukturen können verwirrend sein und schnell teuer werden. Von der Jahresgebühr über Fremdwährungskosten bis zu versteckten Gebühren gibt es viele Kostenfallen, die Sie kennen sollten.
In diesem umfassenden Ratgeber erklären wir alle Gebührenarten im Detail, zeigen Ihnen realistische Beispielrechnungen und geben konkrete Tipps, wie Sie hunderte Euro pro Jahr sparen können. Egal, ob Sie eine neue Kreditkarte suchen oder Ihre aktuelle Karte optimieren möchten – nach diesem Artikel wissen Sie genau, worauf es ankommt!
💶 1. Die Jahresgebühr – Der größte Kostenfaktor
Die Jahresgebühr ist die Grundgebühr, die Sie für den Besitz und die Nutzung Ihrer Kreditkarte bezahlen – unabhängig davon, wie oft Sie sie einsetzen. Sie ist oft der größte Kostenpunkt und variiert stark je nach Kartentyp und Anbieter.
Wie hoch ist die Jahresgebühr?
Die Jahresgebühr variiert stark je nach Kartentyp und reicht von 0€ bis über 700€ pro Jahr. Hier ein Überblick über die typischen Gebührenklassen:
Kostenlos
0 €
Keine Grundgebühr
Beispiele:
- • Hanseatic GenialCard
- • Barclays Visa
- • Payback Amex
Standard
30-100 €
Moderate Gebühr
Beispiele:
- • Klassische Bankenkarten
- • Miles & More Karten
- • Standard Gold-Karten
Premium
100-720 €
Hohe Gebühr
Beispiele:
- • Amex Gold (144€)
- • Amex Platinum (720€)
- • Lufthansa Miles & More Gold (140€)
Gut zu wissen: Versteckte Jahresgebühren
Manche Banken werben mit "kostenlos im ersten Jahr" – ab dem zweiten Jahr fallen dann aber oft hohe Gebühren an. Prüfen Sie immer die Konditionen nach Ablauf der Aktionsphase!
Beispiel: DKB Visa war früher dauerhaft kostenlos, heute zahlen Neukunden ab Jahr 2 eine Jahresgebühr von 2,49€/Monat (29,88€/Jahr), es sei denn, sie erfüllen bestimmte Umsatzbedingungen.
Wann lohnt sich eine Jahresgebühr?
Eine Kreditkarte mit Jahresgebühr kann sich lohnen, wenn sie Mehrwerte bietet, die die Kosten übersteigen. Besonders bei Premium-Karten sollten Sie genau rechnen:
Beispielrechnung: Amex Platinum Card (720€/Jahr)
Regel: Jahresgebühr lohnt sich bei aktiver Nutzung der Benefits!
Premium-Karten mit hoher Jahresgebühr können sich durch Guthaben, Versicherungen, Lounge-Zugang und andere Benefits rechnen – aber nur, wenn Sie diese auch wirklich nutzen! Für Gelegenheitsnutzer sind kostenlose Karten fast immer die bessere Wahl.
Kostenlose Kreditkarten: Die besten Alternativen
Für die meisten Nutzer sind kostenlose Kreditkarten ohne Jahresgebühr die beste Wahl. Diese Karten bieten alle wichtigen Funktionen, ohne dass Sie einen Cent bezahlen müssen:
Top 5 kostenlose Kreditkarten 2026:
Hanseatic GenialCard
Die perfekte Allround-Karte: 0€ Jahresgebühr, 0% Fremdwährung, 0% Bargeld weltweit. Dazu echte Teilzahlungsfunktion und Online-Sofortzusage.
Trade Republic Visa Debitkarte
Perfekt für Anleger: 0€ Jahresgebühr, 0% weltweit, 4% Zinsen aufs Guthaben. Inklusive kostenloses Depot mit ETF-Sparplänen.
C24 Smart Mastercard
Das smarte Girokonto: 0€ Jahresgebühr, 0% Fremdwährung, 0% Bargeld weltweit. Mit automatischen Kategorien und Budgets.
Barclays Visa
Der Klassiker: 0€ Jahresgebühr dauerhaft, echte Visa Kreditkarte mit Verfügungsrahmen. Weltweit kostenlos bezahlen.
Payback American Express
Für Bonus-Sammler: 0€ Jahresgebühr, 0% Fremdwährung + Payback-Punkte sammeln. Ideal für Miles & More Meilen.
Tipp: Mehrere kostenlose Karten kombinieren
Da kostenlose Karten keine Jahresgebühr haben, können Sie problemlos 2-3 Karten parallel nutzen: Eine für den Alltag in Deutschland (z.B. C24 mit Girokonto), eine für Auslandsreisen (z.B. Hanseatic) und optional eine für Bonuspunkte (z.B. Payback Amex). So holen Sie das Maximum heraus – völlig kostenlos! Mehr dazu finden Sie in unserem Kreditkarten-Vergleich.
💱 2. Fremdwährungsgebühr – Die teure Urlaubsfalle
Die Fremdwährungsgebühr (auch Auslandseinsatzentgelt genannt) fällt an, wenn Sie mit Ihrer Karte in einer anderen Währung als Euro bezahlen – z.B. in USD, CHF, GBP oder anderen Währungen.
Was kostet die Fremdwährungsgebühr?
Die Fremdwährungsgebühr wird als Prozentsatz des Umsatzes berechnet. Wichtig: Sie gilt nicht nur für Bargeldabhebungen, sondern für jede Kartenzahlung in Fremdwährung – ob im Geschäft, online oder am Automaten.
Wichtig: Auch online-Käufe betroffen!
Die Fremdwährungsgebühr fällt auch bei Online-Shopping an, wenn der Händler in einer anderen Währung abrechnet – z.B. bei Amazon.com (USD), britischen Shops (GBP) oder Schweizer Händlern (CHF). Viele vergessen das und wundern sich über die Kosten!
Kostenlose Karten (0%)
Diese Karten berechnen keine Fremdwährungsgebühr und nutzen den echten Wechselkurs ohne Aufschlag:
- Hanseatic GenialCard – 0% weltweit
- Trade Republic Visa – 0% weltweit
- C24 Smart – 0% weltweit
- N26 Standard – 0% weltweit (nur 5x gratis/Monat)
Beispiel: 1.000€ Umsatz in USD
0,00 € Gebühr
Standard-Karten (1-2%)
Die meisten Banken berechnen eine Gebühr von 1-2% auf jeden Fremdwährungsumsatz:
- Sparkasse Visa – 1,90%
- Volksbank Visa – 1,90%
- Amex Platinum – 2,00%
- DKB Visa – 2,20% (Neukunden)
Beispiel: 1.000€ Umsatz in USD (2%)
20,00 € Gebühr
Die DCC-Falle: Immer in Landeswährung bezahlen!
Die größte Kostenfalle: Nicht in den betroffenen Ländern
Viele denken, die Fremdwährungsgebühr fällt nur in exotischen Ländern an. Falsch! Sie zahlen sie auch in beliebten Reisezielen wie der Schweiz, Großbritannien, USA, Norwegen, Schweden, Dänemark, Polen, Tschechien und vielen mehr – überall, wo nicht mit Euro bezahlt wird.
Beispiel-Rechnung: 1 Woche Urlaub in der Schweiz
Mit kostenloser Karte (0%):
0,00€ Gebühr
Hanseatic, Trade Republic, C24
Mit Standard-Karte (2%):
27,40€ Gebühr
Sparkasse, Volksbank, Amex Platinum
Achtung: Dynamic Currency Conversion (DCC)
Beim Bezahlen im Ausland werden Sie oft gefragt: "Möchten Sie in Euro bezahlen?" – sagen Sie immer NEIN! Wenn Sie in Euro bezahlen lassen (statt der Landeswährung), nutzt der Händler seinen eigenen Wechselkurs mit versteckten Aufschlägen von 3-8%.
Beispiel: Hotelbuchung in New York für 1.000 USD
💵 3. Bargeldgebühr – Teuer und oft unnötig
Die Bargeldgebühr fällt an, wenn Sie mit Ihrer Kreditkarte am Geldautomaten Bargeld abheben. Sie ist meist eine der teuersten Gebühren und sollte nach Möglichkeit vermieden werden.
Bargeldgebühren im Inland
In Deutschland Bargeld mit der Kreditkarte abzuheben ist meist unnötig teuer. Die meisten Girokonten bieten kostenlose Bargeldabhebungen an eigenen oder Verbund-Automaten – nutzen Sie diese stattdessen!
Typische Bargeldgebühren in Deutschland:
Kostenlose Karten
Hanseatic, Trade Republic, C24
Standard-Banken
Sparkasse, Volksbank, Postbank
Premium-Karten
Amex Gold, Amex Platinum
Direktbanken
DKB, ING, Comdirect
Beispielrechnung: 200€ Bargeld abheben
• Kostenlose Karte (0%): 0,00€ Gebühr
• Standard-Bank (3,5%): 7,00€ Gebühr
• Premium-Karte (4%): 8,00€ Gebühr + Sollzinsen ab Tag 1!
Die bessere Alternative: Girokonto für Bargeld nutzen
Statt Bargeld mit der Kreditkarte abzuheben, nutzen Sie lieber Ihre Girocard (EC-Karte) an Automaten Ihrer Bank oder im Verbund. Die meisten Girokonten bieten kostenlose Bargeldabhebungen an eigenen oder Partner-Automaten. Noch besser: Moderne Banken wie Trade Republic, C24 oder DKB bieten weltweit kostenlose Bargeldabhebungen mit ihrer Visa Debitkarte!
Bargeldgebühren im Ausland
Im Ausland kommen oft zusätzliche Kosten hinzu: Die Bargeldgebühr Ihrer Bank plus die Fremdwährungsgebühr plus eventuelle Gebühren des Automatenbetreibers.
Triple-Whammy: Drei Gebühren auf einmal!
Wenn Sie im Ausland Bargeld abheben, können drei Gebühren gleichzeitig anfallen:
Beispiel: 200€ in USD in New York abheben (Standard-Bank)
📊 4. Sollzinsen – Die teuerste Falle überhaupt
Sollzinsen sind die Zinsen, die anfallen, wenn Sie Ihre Kreditkartenrechnung nicht vollständig oder nicht rechtzeitig begleichen. Sie gehören zu den höchsten Zinsen, die es bei Finanzprodukten gibt.
Wie entstehen Sollzinsen?
Sollzinsen sind mit 15-20% pro Jahr deutlich teurer als die meisten Ratenkredite oder Dispokredite. Sie sollten unbedingt vermieden werden, da sie sich schnell zu erheblichen Summen addieren können.
Achtung: Zinseszins-Effekt!
Wenn Sie Sollzinsen nicht begleichen, werden diese zum Hauptbetrag addiert – und im nächsten Monat verzinst sich dann die neue, höhere Summe. So kann aus einer kleinen Restschuld schnell ein großes Problem werden!
Zwei Wege zu Sollzinsen:
1. Teilzahlung oder verspätete Zahlung
Sie begleichen Ihre Kreditkartenrechnung nicht vollständig oder zahlen nach dem Fälligkeitsdatum.
Beispiel:
Rechnung: 1.000€ • Zahlung: 500€ (50%) • Sollzinsen: 18% p.a.
→ 7,50€ Zinsen pro Monat auf die restlichen 500€!
2. Bargeldabhebung mit Kreditkarte
Bei vielen Karten fallen Sollzinsen sofort ab dem Tag der Abhebung an – ohne Zahlungsziel!
Beispiel:
200€ Bargeld abheben • 4% Gebühr + 18% Sollzinsen p.a. ab Tag 1
→ 8€ Gebühr + 3€ Zinsen (bei 30 Tagen) = 11€ Kosten!
Typische Sollzinssätze 2026
Die Sollzinsen variieren je nach Anbieter, liegen aber fast immer im zweistelligen Prozentbereich – deutlich höher als normale Ratenkredite mit 3-6% p.a.:
Standard-Karten
15-17%
pro Jahr (effektiv)
Banken-Karten
17-19%
pro Jahr (effektiv)
Premium-Karten
18-20%
pro Jahr (effektiv)
Langzeiteffekt: So teuer wird's wirklich
Viele unterschätzen, wie schnell sich Sollzinsen aufsummieren. Hier ein realistisches Beispiel:
Szenario: 1.000€ Restschuld bei 18% Zinsen
Monat 1: 1.000€ + 15€ Zinsen = 1.015€ Schulden
Monat 6: 1.000€ + 93€ Zinsen = 1.093€ Schulden
Jahr 1: 1.000€ + 194€ Zinsen = 1.194€ Schulden
Jahr 2: 1.000€ + 424€ Zinsen = 1.424€ Schulden
Nach 2 Jahren: Aus 1.000€ werden 1.424€ – fast 50% Aufschlag nur durch Zinsen!
So vermeiden Sie Sollzinsen komplett:
- Vollständige Zahlung: Begleichen Sie Ihre Rechnung immer zu 100% und pünktlich
- Lastschrift einrichten: Automatische Abbuchung verhindert vergessene Zahlungen
- Kein Bargeld: Heben Sie niemals Bargeld mit Kreditkarte ab (sofortige Zinsen!)
- Charge-Karten nutzen: Bei echten Charge-Karten wird automatisch alles abgebucht
🔄 5. Ersatzkarten, Notfallkarten & PIN-Services
Wenn Ihre Karte verloren geht oder gestohlen wird, benötigen Sie eine Ersatzkarte. Auch andere Services rund um Ihre Karte können Gebühren verursachen.
Kostenlos: Sperrung bei Verlust oder Diebstahl
Die Sperrung Ihrer Karte ist bei allen Anbietern kostenlos und sollte sofort erfolgen! In Deutschland erreichen Sie den zentralen Sperrnotruf unter 116 116 (aus dem Ausland: +49 116 116). Die Haftung ist bei rechtzeitiger Sperrung auf maximal 50€ begrenzt, oft sogar 0€.
Ersatzkarten
PIN & Sonstiges
👥 6. Zusatzkarten für Partner & Familie
Viele Kreditkarten bieten die Möglichkeit, Zusatzkarten für Partner, Familienmitglieder oder Angestellte auszustellen. Die Kosten variieren stark:
Wichtig: Haftung bei Zusatzkarten
Als Hauptkarteninhaber haften Sie für alle Umsätze auf Zusatzkarten! Alle Ausgaben werden über Ihr Konto abgerechnet. Legen Sie daher klare Regeln fest und prüfen Sie regelmäßig die Umsätze. Bei Geschäftskarten für Mitarbeiter empfiehlt sich eine monatliche Limitierung.
Typische Zusatzkarten-Gebühren:
Kostenlose Karten
Hanseatic, Barclays, Trade Republic
Standard-Banken
Sparkasse, Volksbank (50% der Hauptkarte)
Premium-Karten
Amex Platinum (5 Karten kostenlos!)
Business-Karten
Für Mitarbeiter (variable Kosten)
Tipp: Premium-Karten mit kostenlosen Zusatzkarten
Bei Premium-Karten wie der Amex Platinum sind bis zu 5 Zusatzkarten komplett kostenlos inklusive (1x Platinum Metall + 4x Gold/Standard). Für Familien oder Paare kann sich die höhere Jahresgebühr dadurch schnell amortisieren!
Für Selbstständige & Unternehmer: Zusatzkarten für Mitarbeiter können steuerlich als Betriebsausgabe abgesetzt werden. Prüfen Sie mit Ihrem Steuerberater, ob sich Business-Kreditkarten mit mehreren Zusatzkarten für Ihr Unternehmen lohnen.
🕵️ 7. Versteckte Gebühren & Kostenfallen
Neben den offensichtlichen Gebühren gibt es einige versteckte Kosten, die viele Karteninhaber überraschen. Diese stehen oft im Kleingedruckten und werden erst bei Nutzung bekannt:
Tipp: Preis-Leistungsverzeichnis lesen!
Jede Bank muss ein Preis-Leistungsverzeichnis veröffentlichen, in dem alle Gebühren aufgelistet sind. Nehmen Sie sich 10 Minuten Zeit, dieses durchzulesen – Sie werden überrascht sein, welche Kosten dort versteckt sind! Oft finden Sie das Dokument im Kleingedruckten oder unter "Konditionen" auf der Bank-Website.
Inaktivitätsgebühr
Manche Banken berechnen eine Gebühr von 5-20€ pro Jahr, wenn Sie Ihre Karte länger als 12 Monate nicht nutzen.
Lösung: Mindestens 1x pro Jahr nutzen oder Karte kündigen
Papierrechnung per Post
Viele Banken berechnen 2-5€ pro Rechnung, wenn Sie diese per Post statt digital erhalten möchten.
Lösung: Auf Online-Rechnung/E-Mail-Versand umstellen
Mahngebühren
Bei verspäteter Zahlung fallen Mahngebühren von 5-40€ an – zusätzlich zu den Sollzinsen!
Lösung: Lastschrift einrichten oder Zahlungserinnerung aktivieren
Rücklastschrift-Gebühr
Wenn die Abbuchung fehlschlägt (z.B. nicht genug Guthaben), berechnen Banken 5-15€ Rücklastschrift-Gebühr.
Lösung: Kontodeckung sicherstellen vor Abbuchung
Hotline-Gebühren
Manche Karten berechnen 0,14€-1,99€ pro Minute für Anrufe bei der Service-Hotline.
Lösung: Online-Support nutzen oder kostenlose Hotline-Nummer suchen
📊 8. Gebühren-Vergleich: Die günstigsten vs. teuersten Karten
Hier ein direkter Vergleich der Gesamtkosten für ein typisches Nutzungsszenario. Sie werden sehen: Der Unterschied zwischen den günstigsten und teuersten Karten ist enorm!
Berechnungsgrundlage für den Vergleich
Wir gehen von einem durchschnittlichen Nutzer aus, der jährlich 10.000€ umsetzt (davon 3.000€ im Ausland in Fremdwährung) und einmal 200€ Bargeld abhebt. Dies entspricht etwa 2-3 Urlaubsreisen plus normalem Einkaufsverhalten. Die Zahlen basieren auf den offiziellen Konditionen der Anbieter (Stand: Januar 2026).
Szenario: Jahresumsatz 10.000€ (davon 3.000€ im Ausland) + 200€ Bargeld
| Karte | Jahres- gebühr |
Fremd- währung |
Bargeld | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Hanseatic GenialCard | 0€ | 0€ | 0€ | 0€ |
| Trade Republic Visa | 0€ | 0€ | 0€ | 0€ |
| DKB Visa (Neukunden) | 0€ | 66€ | 0€ | 66€ |
| ING Visa | 0€ | 57€ | 0€ | 57€ |
| Sparkasse Visa Gold | 65€ | 57€ | 7€ | 129€ |
| Amex Platinum | 720€ | 60€ | 8€ | 788€ |
Ergebnis: Unterschied zwischen günstigster und teuerster Karte = 788€ pro Jahr!
Hinweis: Die Amex Platinum bietet jedoch 650€ Guthaben und Premium-Benefits, die den Preis relativieren können.
💡 9. Die besten Spar-Tipps für Kreditkarten-Gebühren
Mit diesen bewährten Strategien können Sie hunderte Euro pro Jahr an Kreditkarten-Gebühren sparen. Die meisten Tipps sind einfach umzusetzen und wirken sich sofort auf Ihre Kosten aus:
Realistische Ersparnis: 300-500€ pro Jahr!
Wenn Sie nur 3-4 dieser Tipps umsetzen, sparen Sie als durchschnittlicher Nutzer bereits 300-500€ pro Jahr! Bei Vielreisenden oder intensiven Kartennutzern kann die Ersparnis sogar über 800€ betragen. Das ist Geld, das Sie für schönere Dinge ausgeben können!
Tipp 1: Kostenlose Karten nutzen
Für normale Nutzung (Inland, gelegentlich Ausland) sind kostenlose Karten absolut ausreichend:
- Hanseatic GenialCard – 0% überall, auch Bargeld
- Trade Republic Visa – 0% weltweit + Bargeld
- C24 Smart – 0% Fremdwährung + Bargeld
Ersparnis: Bis zu 800€/Jahr!
Tipp 2: Immer in Landeswährung zahlen
Lehnen Sie DCC (Dynamic Currency Conversion) im Ausland IMMER ab:
Beim Bezahlen am Terminal:
❌ "In Euro bezahlen" → NEIN!
✅ "In lokaler Währung" → JA!
Ersparnis: 3-8% pro Transaktion!
Tipp 3: Niemals Bargeld mit Kreditkarte
Bargeldabhebungen mit Kreditkarte sind fast immer teuer – außer bei speziellen kostenlosen Karten:
Standard-Karte:
200€ abheben = 4% Gebühr + Sollzinsen ab Tag 1
→ ~10-15€ Kosten!
Alternative: Hanseatic/Trade Republic = 0€!
Tipp 4: Rechnung immer vollständig zahlen
Sollzinsen von 15-20% p.a. sind extrem teuer – vermeiden Sie Teilzahlungen:
Beispielrechnung:
1.000€ Rechnung • Nur 500€ gezahlt • 18% Zinsen
→ 7,50€ Zinsen pro Monat!
Lösung: Lastschrift einrichten!
Tipp 5: Mehrere Karten kombinieren
Nutzen Sie verschiedene Karten für unterschiedliche Zwecke:
- 🗺️ Inland: Girokonto-Karte oder kostenlose Visa
- ✈️ Ausland: Hanseatic/Trade Republic (0% Fremdwährung)
- 💵 Bargeld: Nur mit kostenlosen Karten (Hanseatic, C24)
- 👑 Premium: Amex Platinum für Reisen (Guthaben nutzen!)
Tipp 6: Guthaben bei Premium-Karten nutzen
Wenn Sie eine Premium-Karte haben, nutzen Sie alle Guthaben:
Amex Platinum (720€/Jahr):
650€ Guthaben voll nutzen → effektiv nur 70€/Jahr!
Ersparnis: Bis zu 650€/Jahr!
🎯 10. Fazit: Die richtige Karte spart hunderte Euro
Zusammenfassung: Das Wichtigste in Kürze
Die größten Kostenfallen
- • Hohe Jahresgebühren ohne Gegenwert
- • Fremdwährungsgebühren (bis 2%)
- • Bargeldabhebungen (4% + Zinsen)
- • Sollzinsen (15-20% p.a.)
- • DCC-Falle im Ausland
Die besten Spar-Tipps
- ✓ Kostenlose Karten bevorzugen
- ✓ In Landeswährung bezahlen
- ✓ Kein Bargeld mit Kreditkarte
- ✓ Rechnung vollständig zahlen
- ✓ Mehrere Karten kombinieren
Jährliches Sparpotenzial mit der richtigen Karte:
100-800 €
Je nach Nutzungsverhalten und aktueller Karte
Unsere Empfehlung für unterschiedliche Nutzertypen:
🏠 Inland-Nutzer: Hanseatic GenialCard oder Barclays Visa (0€ Jahresgebühr, alles kostenlos)
🌍 Weltreisende: Trade Republic Visa oder C24 Smart (0% Fremdwährung, 0% Bargeld weltweit)
✈️ Vielflieger: American Express Platinum (trotz 720€ Gebühr lohnenswert durch Guthaben + Lounge-Zugang)
💰 Bonus-Jäger: Payback Amex (0€ Gebühr + Punkte sammeln für Miles & More)
Sie wissen jetzt alles über Kreditkarten-Gebühren und wie Sie diese vermeiden können. Der nächste Schritt: Finden Sie die perfekte Karte für Ihre Bedürfnisse! In unserem detaillierten Kreditkarten-Vergleich stellen wir die besten kostenlosen und Premium-Karten gegenüber und helfen Ihnen bei der Auswahl.
Unser Fazit: Mit der richtigen Kreditkarte und etwas Aufmerksamkeit beim Bezahlen können Sie jährlich mehrere hundert Euro sparen. Die Investition von 10 Minuten für den Wechsel zu einer günstigeren Karte zahlt sich buchstäblich aus – Jahr für Jahr!
Bereit, hunderte Euro zu sparen?
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